lama
 

Lama  (Lama guanicoe´ f. glama)

Allgemeine Informationen

Lamas sind vom Guanako abstammende Haustiere. Sie kommen ursprünglich aus Westperu, Westbolivien, dem Nordwesten Paraguays sowie aus West- und Südargentinien und Südchile. Ihr Fell ist kurz bis mittellang, weiß bis braunschwarz, in vielen Farbtönen, häufig auch gescheckt.

Einordnung im Tierreich

Klasse: Säugetiere
Ordnung: Paarhufer
Familie: Kamele

Körpergröße

Schulterhöhe: 1 m – 1,25 m
Gewicht: 120 – 150 kg

Fortpflanzung

Paarungszeit: ganzjährig
Tragezeit: ca. 363 Tage
Jungtiere: 1, sehr selten 2
Höchstalter: 30 Jahre

Merkmale

Lamas gehören zu den Neuweltkamelen, ihre Rücken haben keine Höcker, der Kopf ist schlank und hat ein gerades Profil. Sie haben große Augen mit langbewimperten Augenlid. Sie stehen auf tief zwischen den Zehen eingekerbten Schwielensohlen.

Nahrung

Vorwiegend Gräser, daneben Kräuter und Blätter.

Lebensweise

Lamas werden in ihrer Heimat in Herden gehalten. Männliche Lamas werden sehr oft kastriert und als Lasttiere verwendet. Sie tragen dabei Gewichte bis zu 60 kg und legen Strecken von 16 bis 20 km zurück. Weibliche Tiere dienen der Milch- und Wollproduktion, ihr Fleisch wird gegessen und die Häute werden gegerbt.