Achatschnecke

Achatschnecken (Achatinidae)

Achatschnecken, die auch Afrikanische Riesenschnecken genannt werden, gehören zu den größten Landschnecken, die eine Länge von bis zu 30 cm erreichen können. Ihre Heimat ist in Afrika und in vielen tropischen Ländern. Der natürliche Lebensraum des großen Tieres ist vielfältig – sie sind in trockenen Regionen ebenso zu finden wie in regenreichen Gebieten und Sümpfen.

Einordnung im Tierreich

Klasse: Schnecken
Ordnung: Lungenschnecken
Familie: Afrikanische Riesenschnecken

Körpergröße

Gehäusegröße: 7-10cm
Körperlänge: 20cm
Gewicht: 500g

Fortpflanzung

Zwitter
Eier: bis zu 500
Schlupf: nach ca. 12 Wochen

Merkmale

Auch die Jungtiere der Achatschnecke haben bereits die charakteristischen Merkmale des Gehäuses wie sie bei ausgewachsenen Tieren ganz deutlich zu erkennen sind, denn das Gehäuse ist rund doppelt so hoch wie breit und weist Kegelwindungen auf. Der Körper von Afrikanischen Riesenschnecken wird dominiert von einem großen Fuß, der das Kriechen der Schnecke ermöglicht. Am Kopf befinden sich die Fühler und der Mund. Die Nahrungsaufnahme erfolgt mit der sogenannten Radula, die mit einer Zunge verglichen werden kann und mit kleinen Zähnchen besetzt ist. Die Organe des Tieres liegen im Schneckenhaus

Nahrung

Sie ernähren sich von Pflanzen und von Aas. Dabei sind sie nicht besonders wählerisch, sie vertilgen an Obst und Gemüse fast alles.

Lebensweise

Die nachtaktiven Tiere gehen meist ab Beginn der Dämmerung für rund 2 Stunden auf Streifzug, um sich mit Nahrung zu versorgen. Zeitweise gehen die Tiere auch tagsüber auf Nahrungssuche, aber nur wenn die Luftfeuchtigkeit relativ hoch ist und die Temperaturen über 24 Grad Celsius liegen, also bei einem leichten Regenwetter und ohne zu starke Sonneneinstrahlung. Ansonsten liebt die Achtschnecke es, sich in die Erde einzugraben und zu ruhen. Interessant ist auch, dass die Tiere in der Lage sind, sich an Futterstellen zu erinnern.