Nasenbärenbrüder im Neustrelitzer Tiergarten genießen Auslauf

Das war in dieser Woche ein ganz großer Tag für die Nasenbärenbrüder Trick und Tick im Neustrelitzer Tiergarten. Zum ersten Mal seit ihrem Einzug in die Residenzstadt 2013 durfte sich das putzige Duo unter freiem Himmel tummeln. Was der unternehmungslustige Trick immer der Nase nach auch sofort dankbar annahm, während der eher zurückhaltende Tick der neuen Bewegungsfreiheit zunächst noch nicht so recht traute und nur schwer aus dem Wohnhaus der Bärenjungs zu locken war. Inzwischen genießt aber auch er den komfortablen Auslauf, wo früher nur ein Käfig war, in vollen Rüsselzügen.

Ganz fertig ist die Anlage rechts vom Teich direkt neben den Rothirschen noch nicht. Bis Ende März dauern die Restarbeiten, wie die Abteilungsleiterin Tiergarten bei den Stadtwerken Neustrelitz, Constanze Köbing, informierte. „Damit machen wir den Tieren und natürlich unseren Besuchern ein vorfristiges Geschenk zu den Jubiläumsfeierlichkeiten 2021. Dann blicken wir auf 300 Jahre Tiergarten Neustrelitz und zehn Jahre Trägerschaft durch die Stadtwerke Neustrelitz zurück.“

Das neue, artgerechte Nasenbärengehege mit seinem außen und innen bunt bemalten Haus kommt übrigens ohne optische Trennung zu den Tieren aus, was die Betrachter freuen wird. Hier soll dem Bildungsauftrag des Tiergartens entsprechend auch über das aktuelle Thema invasive Arten, zu denen der aus Südamerika stammende Nasenbär oder auch Rüsselbär zählt, Wissen vermittelt werden. Zeitnah wird es am Gehege eine Infostation geben. An den Texten wird bereits gearbeitet.

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Deutschlandweites Stechmücken-Monitoring – wir machen mit!


Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (Greifswald – Insel Riems) mit Sitz in Greifswald, führt seit einigen Jahren zusammen mit dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), Müncheberg, ein deutschlandweites Stechmücken-Monitoring durch, um die saisonale und geographische Verbreitung von einheimischen und invasiven Stechmücken-Arten zu untersuchen. Im Teilprojekt „Fallen-Monitoring“ werden seit 2019 jährlich 30 Stechmücken-Fallen in ganz Deutschland aufgestellt, welche von lokalen Fallenbetreuern betreut werden. Im Jahr 2020 liegt der Fokus des Fallen-Monitorings auf Tierparks und zoologischen Gärten, in deren Vogelhaltungen 2018 und 2019 besonders viele Infektionen mit dem West-Nil-Virus, eines durch Stechmücken übertragenen Krankheitserregers von Mensch und Tier, aufgetreten waren. Die in den Zoos gefangenen Stechmücken werden identifiziert, den vorhandenen Verbreitungsdaten einheimischer Stechmücken-Arten zugefügt und exemplarisch auf Viren untersucht. Die daraus resultierenden Daten sollen helfen, Risikoanalysen für die Übertragung von Stechmücken-assoziierten Krankheitserregern zu erstellen und gezielte Maßnahmen zur Vermeidung und zum Management der entsprechenden Krankheiten zu entwickeln.
Die Stechmücken-Falle:
Die Stechmücken-Falle wird mit CO2 (aus einer Gasflasche; verbrauchte Atemluft simulierend) und einem speziellen Lockstoff (von einer Trägermatrix; Hautausdünstungen von Wirbeltieren simulierend) als Attraktanzien betrieben.. Ein Ventilator in der Falle sorgt dafür, dass angelockte Mücken in die Falle gesogen werden. Um die gefangenen Mücken auf Pathogene untersuchen zu können, müssen sie nach dem Fang bzw. Tod schnellstmöglich tiefgefroren werden.

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Winterferienangebote

Montag 10. und 17.02.2020 14 Uhr Hinter den Kulissen von Jette’s Erlebnisfarm

Dienstag 11. und 18.02.2020 14 Uhr Lamafütterung

Mittwoch 12. und 19.02.2020 14 Uhr Wildkatzenfütterung

Donnerstag 13. und 20.02.2020 14 Uhr Lamafütterung

Freitag 14. und 21.02.2020 14 Uhr Wildkatzenfütterung

Diese Führung/Fütterung geht ca. 15 min. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treffpunkt ist am Lama- bzw. Wildkatzengehege bzw. an Jettes Erlebnisfarm. Die SonderFührung/Fütterung ist im Eintrittspreis enthalten.

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Tiergarten Neustrelitz hält für die Ferien Sonderangebote bereit

Mit spannenden Sonderangeboten hat sich der Tiergarten Neustrelitz auf die Winterferien in Mecklenburg-Vorpommern vom 10. bis zum 21. Februar vorbereitet. Und das von Montag bis Freitag zum regulären Eintrittspreis! Immer um 14 Uhr warten die Tierpfleger auf interessierte Ferienkinder und ihre Begleiter, um ihnen für jeweils 15 Minuten Wissenswertes zu vermitteln.
An den beiden Montagen gibt es die seltene Gelegenheit, einen Blick hinter die Mauern des Wirtschaftshofes auf „Jettes Erlebnisfarm“ zu werfen. Besonders interessant dürfte es in den Futterküchen zugehen. An den Dienstagen und Donnerstagen können die kleinen und großen Besucher bei einer Schaufütterung der Lamas dabei sein und jede Menge über die genügsamen Andenbewohner erfahren. Mittwochs und freitags wird zum Wildkatzengehege eingeladen. Auch hier ist zu erleben, wie die Tiere gefüttert werden, und Informatives mit nach Hause zu nehmen. So hat der Tiergarten Neustrelitz in den vergangenen Jahren Nachzuchten der Europäischen Wildkatze dem Naturschutzbund in Bayern zur Wiederansiedlung zur Verfügung gestellt.
Eine Anmeldung zu den Sonderveranstaltungen ist nicht erforderlich. Der Tiergarten Neustrelitz ist derzeit täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

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Start ins Jahr 2020.

Wir wünschen unseren Besuchern ein gesundes, entspanntes, aufregendes, erfolgreiches, interessantes, harmonisches, glückliches, außergewöhnliches, beeindruckendes, fröhliches und friedliches Jahr 2020.

Wir wünschen dem Krefelder Zoo gutes Gelingen und viel Unterstütztung beim Wiederaufbau der Affenanlage. Wie alle bedauern wir den Verlust der Tiere sehr und drücken den Mitarbeitern unser herzliches Mitgefühl aus. Wir wissen, dass die jahrelange aufopferungsvolle Arbeit mit den Tieren eine außergewöhnliche Bindung hervorbringt. So plötzlich beendet ist das „Nichtmehrdasein“ der Tiere für Mitarbeiter und Besucher schwer zu verarbeiten und die Schützlinge kaum zu ersetzen. Unsere Gedanken sind bei unseren Kollegen im Krefelder Zoo.

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Umzug unserer Esel ins Wapitigehege …

Der Oktober ist nicht der Lieblingsmonat der Tiergartenmitarbeiter!! 2017 sind durch einen „durchfegenden“ Orkan ca. 40 Baumriesen umgefallen. Mit den Spuren kämpfen wir bis heute. Ende Oktober ist jetzt wieder ein Baum umgefallen und hat unseren Eselstall für unsere Lieblinge unbewohnbar gemacht. Die Esel mussten ins zufällig leerstehende Wapitigehege umziehen. Zur Erinnerung: die Wapitis warten im Wildpark Goltz auf ihre Rückkehr.

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Für Waschbären und Co beginnt die Winterruhe…

Im Tiergarten sind die Waschbären jetzt seltener, aber noch mit etwas Glück zu sehen. Unsere Meerschweinchen sind für Besucher im Anglo-Nubier-Ziegenstall leider gar nicht sichtbar. Den kleinen Nagern würden die Zehen erfrieren, deshalb brauchen sie im Winter einen warmen trockenen Ort. Im Frühjahr ziehen sie dann wieder in den Freilauf vom Kaninchenstall.

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