Hängebauchschwein

Hängebauchschwein (Sus scrofa f. domestica)

Das Hängebauchschwein (auch Vietnamesisches Hängebauchschwein) ist eine in Südostasien gezüchtete Rasse des Hausschweins (Sus scrofa f. domestica), die aus dem eurasischen Wildschwein (Sus scrofa) entstand. Es sind 14 Rasseschläge des Hängebauchschweins bekannt. Das Hängebauchschwein wird den Minischweinen zugerechnet.

Einordnung im Tierreich

Klasse: Säugetiere
Ordnung: Paarhufer
Familie: Schweine

Körpergröße

Schulterhöhe:
Eber: 50 cm
Sau: 40 cm

Gewicht:
Eber: 60–70 kg
Sau: 50–60 kg

Fortpflanzung

Paarungszeit: ganzjährig / bis zu 3 mal im Jahr
Tragzeit: 114 Tage
Anzahl der Jungen: bis 16

Merkmale

Hängebauchschweine sind meist grauschwarze oder grauschwarz gescheckte Tiere mit dicker und faltiger Haut. Der Kopf ist kurz, eingedellt und trägt kleine Stehohren. Im Vergleich zur Körperhöhe sind die Tiere recht lang. Namensgebend ist die Tatsache, dass der Bauch der Tiere als Auswirkung ihrer geringen Größe nahezu auf dem Boden schleift.

Nahrung

Wie alle Schweine sind sie Allesfresser. Sie fressen sowohl pflanzliche als auch tierische Kost.

Lebensweise

Hängebauchschweine sollten nie allein gehalten werden, da sie lieber in Gesellschaft ihrer Artgenossen, in einer Rotte leben. Innerhalb dieses Familienverbandes herrscht eine starke Hierarchie. Das Sagen hat in der Regel eine der älteren Sauen. Generell ist das Hängebauchschwein ein sehr lebhaftes, gutmütiges und stressresistentes Tier. Es baut gerne soziale Beziehungen auf, auch zum Menschen. Hängebauchschweine sehen sehr schlecht. Dafür haben sie einen ausgezeichneten Geruchssinn. In Stall oder Gehege orientieren sie sich also hauptsächlich mit ihrer feinen Nase.