Wyandotten-Huhn

Wyandotten Huhn (Gallus gallus domesticus)

Die Wyandotten sind eine Hühnerrasse, die aus den USA stammt. Dort wurde sie 1883 anerkannt und noch im selben Jahr kamen die ersten Tiere nach Deutschland. Der Name der Rasse wird vom Indianerstamm der Huronen abgeleitet, die sich selbst als Wyandotte bezeichnen. Der erste Farbenschlag war die silber-schwarz gesäumte Wyandotte, ihr folgten ca. 30 weitere Farbenschläge.

Einordnung im Tierreich

Klasse: Vögel
Ordnung: Hühnervögel
Familie: Fasanenartige

Körpergröße

Gewicht:
Hahn: 3,4−3,8 kg
Henne: 2,5–3,0 kg

Fortpflanzung

Brutdauer: 21 Tage
Eier pro Jahr: ca. 180

Merkmale

Auffallende sind bei dieser Hühnerrasse die großen, etwas hervortretenden, orangeroten Augen und das glatte, nur leicht gefiederte, rote Gesicht. Ohr- und Kehllappen sind auffallende rot, ebenso der fein geperlte Rosenkamm. Ebenso vielfältig wie das Federkleid ist auch die Eierfarbe dieser Hühner, die sämtliche Schattierungen von gelb bis dunkelbraun erreicht. Die Läufe sind einheitlich gelb, wobei ein helles Gelb für ältere Tiere der Rasse ebenfalls zugelassen ist. Hahn und Henne gleichen sich aus Sicht des Körperbaus nahezu gänzlich.

Nahrung

Diese Hühner fressen typischerweise Gras, Körner, Würmer, Schnecken, Insekten und gelegentlich Mäuse. Sie sind während der Nahrungssuche sehr wachsam und halten sich gerne in deckungsreicher Landschaft auf. Um etwas Fressbares zu finden, scharren sie oft mit den Füßen auf dem Boden.

Lebensweise

Die Wyandotten gehören zu den Zwiehühnern das heißt, es ist sowohl ein gutes Masttier als auch ein ergiebiger Eierlieferant und es überzeugt zusätzlich durch vielfältige Farbschläge. Neben ihrer guten Legeleistung werden sie auch für die Mast verwendet. Durch ihren gemütlichen Charakter sind sie recht einfach zu halten.