
Ein Besuch imTiergarten Neustrelitz
Unsere 24 Affen können sich meist gut benehmen, da sie wissen, dass sonst kein Besuch erlaubt ist. Weniger aufregend, aber mindestens genauso spannend, ist das Streichelgehege der Ziegen, die hin und wieder gerne mal im wahrsten Wortsinne den Bock rauslassen. Unsere Kaninchen und Meerschweinchen lieben es, gestreichelt zu werden – hier kommen auch unsere jüngsten Besucher schnell in Kontakt.
Bei den größten Tiergarten-Bewohnern wird es besonders aufregend. Wer schon immer neben einem Rothirsch oder Damwild stehen wollte, hat hier die Chance. Keine Sorge: Sie posieren gern – für euch und Euer coolstes Wildtier-Selfie.
7 Tage die Woche offen
Am Tiergarten 14
17235 Neustrelitz
| Regulär | |
| Winterzeit | täglich 9.30 bis 16 Uhr |
| Sommerzeit | täglich 9 bis 18 Uhr |
Tickets zum tierischen Vergnügen
Wer dich alles erwartetUnsere Tiere

Ordnung: Eulen
Familie: Eigentliche Eulen
Der Uhu gilt mit seinen großen Augen, dem kräftigen Hakenschnabel und dem enorm drehbaren Kopf als lautloser Jäger mit Super-Fähigkeiten. Seinen Kopf kann der Vogel bis zu 270 Grad drehen. Mit diesem „Schraubenkopf“ lassen sich Beutetiere gut verfolgen
Gern gesehen wurde die größte bei uns vorkommende Eule früher nicht. Wegen seiner nächtlichen Lebensweise galt der Uhu als Vogel der Unterwelt, als Trauer- und Totenvogel. Sein Erscheinen wurde mit Krieg, Hungersnot, Krankheit und Tod assoziiert.

Ordnung: Raubtiere
Familie: Kleinbären
Der Waschbär ist ein Raubtier, das ursprünglich aus Nordamerika stammt und sich in Deutschland als invasive Art verbreitet hat. Der putzige Räuber mit schwarzer Maske ist nicht zu unterschätzen, denn er kann in der Natur erheblichen Schaden anrichten. Invasive Arten verdrängen einheimische Arten. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Nordamerikaner auf dem europäischen Festland, nachdem er aus Gehegen entkommen ist oder ausgesetzt wurde.
Inzwischen kann man ihn zur nächtlichen Jagdzeit auch immer häufiger in unseren Städten beobachten. Oft hat der Räuber dort Mülltonnen geöffnet und deren Inhalt großflächig verteilt.

Ordnung: Unpaarhufer
Familie: Pferde
Auf den ersten Blick sehen die Shetlandponys klein und niedlich aus. Das liegt vor allem an dem kleinen Kopf, den großen Nüstern, der breiten Stirn und den kleinen, nicht zu eng stehenden Ohren. Die Augen sind groß und haben einen freundlichen Ausdruck. Aber bitte nicht unterschätzen:
Die Ponys haben ihren eigenen Kopf. Wenn das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner erscheint, setzen sie alles daran, um dahin zu kommen.

Ordnung: Paarhufer
Familie: Hirsche
Der Rothirsch gilt als der König der Wälder. Nicht ohne Grund: Der ausgewachsene Rothirsch ist mit einer Schulterhöhe von bis 1,50 Meter und einem Gewicht von maximal 250 Kilogramm das größte heimische Wildtier.
Das Geweih des männlichen Rotwildes lässt sich als Stirnwaffe bezeichnen, mit dem die männlichen die weiblichen Tiere beeindrucken wollen. Das endet oft im Kampf ums Paarungsrecht aber auch der Verteidigung.

Ordnung: Paarhufer
Familie: Hornträger
Das Ouessantschaf ist die kleinste Schafrasse Europas. Den Namen hat das Tier von der Île d’Ouessant, einer kleinen französischen Insel im Atlantik. Der Selektionsdruck auf Genügsamkeit war auf der kargen Insel enorm. Die Winter sind rau und stürmisch und das Nahrungsangebot entsprechend knapp. So entstand ein kleines Schaf, das mit den widrigen Gegebenheiten klarkommt.
Heute werden Ouessantschafe gern als ökologischer Rasenmäher in der Landschaftspflege eingesetzt.

Ordnung: Raubtiere
Familie: Kleinbären
Ursprünglich lebt der Nasenbär in den Wäldern Südamerikas. Obwohl sich der Kleinbär am Tage mehr auf dem Boden aufhält, gilt er als hervorragender Kletterer. Mit seinen Pfoten und mit Hilfe seiner außergewöhnlich dehnbaren Gelenke kann er die Stämme gut umklammern. Nachts begeben sich Nasenbären gern zum Schlafen in die Bäume. Immer der Nase nach ist bei diesen Kleinbären real, denn sie klettern mit dem Kopf nach unten am Baum herunter, was nur bei wenigen Tierarten vorkommt. Nasenbären übernehmen in Zoos und Tierparks eine besondere Rolle:
Zusammen mit rund 50 anderen Tier- und Pflanzenarten gilt er als „invasive gebietsfremde Art“ in Europa.

Ordnung: Laufvögel
Familie: Nandus
Der Nandu ist ein großer Laufvogel und ursprünglich in Südamerika beheimatet. Außer im Tiergarten lassen sich Nandus mit ein wenig Glück auch in freier Wildbahn in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beobachten. Im Jahr 2000 brach eine kleine Gruppe der großen Vögel aus einem Gehege in der Nähe von Lübeck aus. Entgegen allen Erwartungen überlebten die Vögel. Mittlerweile leben zwischen dem Ratzeburger See und dem Schaalsee einige hundert Tiere.
Nadus ernähren sich vorwiegend von frischem Grün (Luzerne, Klee, Gräser), verschmähen aber Insekten und anderes Kleingetier nicht.

Ordnung: Paarhufer
Familie: Hornträger
Mufflons sind Tagtiere, die als einzige Wildschafe im Hochwald leben und als Kulturfolger in der Nähe menschlicher Siedlungen anzutreffen sind. Die Schafe bläken, während die Widder keinen Ton von sich geben. Dafür hört man zur Brunftzeit kilometerweit, wenn die Hörner aufeinander knallen. Der Europäische Mufflon kommt ursprünglich auf Korsika und Sardinien vor, wo er in offenen Gebirgslandschaften lebt. Mufflons bilden meist kleine Rudel mit einem älteren Schaf als Leittier. Widder bilden außerhalb der Fortpflanzungszeit eigene Verbände. Sie gelten als Vorfahre unserer Hausschafe.
Mufflons sind Pflanzenfresser und haben ein sehr breites Nahrungsspektrum, es werden nicht selten auch junge Bäume entrindet.
7 Tage die Woche offen
Am Tiergarten 14
17235 Neustrelitz
Regulär
| Winterzeit: | täglich 09:30 – 16:00 Uhr |
| Sommerzeit: | täglich 09:00 – 18:00 Uhr |